Stille üben
Christliche Meditation
Ein Stuhl am Fenster, ein ausgeschaltetes Handy, zehn Minuten: Mehr braucht der Anfang nicht.

Einen stillen Ort wählen
Setz Dich bequem hin. Lass die Schultern sinken. Ein ruhiger Atem darf helfen, den Körper wahrzunehmen.
Nicht nur abschalten
Vielleicht suchst Du eine Pause. Christliches Gebet nimmt diese Sehnsucht auf und öffnet sie für Gottes Gegenwart.
Aufmerksamkeit kann beten lernen
Du musst keine besondere Stimmung erzeugen. Bereits der Entschluss, für einen Moment ehrlich da zu sein, ist ein Anfang.
Wem gilt die Stille?
Meditation kann bei den eigenen Gedanken bleiben. Christliches Gebet wagt den Satz: Gott, Du bist da, auch wenn ich Dich nicht spüre.
Mit einem Bibelwort beginnen
Lies eine kurze Bibelstelle langsam, zum Beispiel Mt 11,28–30. Bleib bei einem Wort, antworte in eigenen Worten und halte danach Stille. Der Text wird nicht als Technik benutzt, sondern als Anrede Gottes empfangen.
Nachvollziehbar
Quellen und Einordnung
„Die Betrachtung ist ein betendes Nachdenken, das vor allem vom Wort Gottes in der Bibel ausgeht.“
Kompendium des Katechismus, 570–571; zu KKK 2705–2719Kirchlicher Lehrtext · Link geprüft am 20. August 2026„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.“
Evangelium nach Matthäus, Mt 11,28–30 · Einheitsübersetzung 2016Bibelstelle · Link geprüft am 20. August 2026